ORTLIEB Sportartikel

Die ORTLIEB Sportartikel GmbH, Heilsbronn, hat sich für edoc als strategischen ECM Partner im Zuge ihrer Digitalisierungsstrategie entschieden. Der Fokus liegt dabei auf dem weiteren Rollout der d.3ecm Lösung innerhalb des Unternehmens sowie der Umstellung auf die digitale Dokumentation am Fertigungsplatz mithilfe der webbasierten Lösung edoc manual app.

Das Unternehmen

Die ORTLIEB Sportartikel GmbH wurde 1982 von Hartmut Ortlieb in Nürnberg gegründet und hat heute ihren Standort im mittelfränkischen Heilsbronn bei Nürnberg. Der Bike- und Outdoor-Spezialist beschäftigt rund 230 Mitarbeiter/innen, sein Sortiment umfasst über 600 Einzelprodukte. Alle wasserdichten Produkte werden im Hochfrequenz-Schweißverfahren am Firmensitz in Heilsbronn hergestellt und tragen so das Gütesiegel "Made in Germany". Die Garantie auf Material und Verarbeitung beträgt 5 Jahre. Die ORTLIEB Sportartikel GmbH ist Weltmarktführer im Bereich der wasserdichten Radtaschen. Charakteristisch für ORTLIEB Produkte sind hermetische Verschluss-Systeme wie Rollverschluss, wasserdichter Reißverschluss, Klett-Verschluss oder Dichtlippe. Innerhalb Deutschlands liefert ORTLIEB über das eigene Vertriebssystem direkt an den Fachhandel in Bereichen wie Fahrrad, Outdoor, Trekking- und Expeditionsausrüstung und Wassersport. ORTLIEB exportiert weltweit an Distributionspartner in über 40 Länder.

ORTLIEB setzt auf edoc als strategischen ECM Partner

"Nach kurzer Abstimmung mit unserem langjährigen ECM Partner edoc war klar, dass d.3ecm in Kombination mit der edoc manual app die Erreichung des Ziels mit einem sehr schlanken Projekt ermöglicht."

Theo Weiß, Leiter IT, ORTLIEB Sportartikel GmbH

Projektinhalte und Projektziele

Steigerung der Produktivität, Erhöhung der Transparenz und Beschleunigung der Produktionsprozesse durch Digitalisierung sämtlicher Dokumente und Informationen am Fertigungsplatz: Die grundlegenden Projektziele und Vorgaben der ORTLIEB Sportartikel GmbH, der weltweit führenden Marke von wasserdichtem Premium-Equipment mit Hauptsitz im mittelfränkischen Heilsbronn, waren im Vorfeld schnell definiert und doch ist die Konzeption einer Digitalisierungsstrategie und die spätere Umsetzung von passgenauen digitalen Lösungen stets eine neue und komplexe Herausforderung.

Die Produktion von ORTLIEB verfügt heute über ca. 70 Arbeitsplätze (Terminals), die alle mit einem modernen Windows 10 Touchscreen Kompaktrechner (Modell Shuttle XPC All-in-One X50V6) ausgestattet sind. Weiterhin verfügt die Produktionshalle über eine komplett ausgebaute WLAN-Infrastruktur, um die dynamischen Strukturen im Produktionsunternehmen auf dem Weg zur "Smart Factory" zu unterstützen. Da das Unternehmen darüber hinaus seit Jahren das d.3ecm System zur revisionssicheren Ablage und zentralen Verwaltung von Dokumenten im Bereich der Administration einsetzt und so bereits eine entsprechende Software Lösung im Unternehmen vorhanden war, waren die grundlegenden Voraussetzungen für einen zukünftigen papierarmen Arbeitsfluss innerhalb der Fertigung geschaffen.

In einem ersten Projektschritt wurden zunächst alle Arbeitsanweisungen und Wartungsunterlagen für Maschinen, welche als Word-Dokumente im Filesystem vorhanden waren, gesichtet und zusammengetragen. Um die Fertigungsplätze entsprechend zu versorgen, wurden bis dato alle Dokumente manuell in Ordner an bis zu 70 Arbeitsplätze verteilt. Dies erforderte einen immens hohen Koordinations- und Zeitaufwand, zumal die Dokumente stets aktuell gehalten werden mussten. Mit der Ablösung der Papierdokumente auf eine digitale Lösung sollten diese Bedingungen bald der Vergessenheit angehören.

In den folgenden sechs Monaten wurden alle Dokumente per serverseitiger PDF Erzeugung aufbereitet und verschlagwortet, um so eine nahtlose Integration in das vorhandene Dokumentenmanagement System d.3ecm zu ermöglichen. Zu jedem Arbeitsgang auf den Fertigungspapieren wurden Barcodes aufgedruckt, worüber im Infor COM ERP System gesucht wird. Dort wiederum steht in einem individuellen Feld ein "Schlüsselbegriff", über den die Dokumente aus d.3ecm geladen werden. Um die Dokumente in der jeweils aktuellen Version in digitaler Form direkt am Arbeitsplatz bereitstellen zu können, wurde schließlich die webbasierte Lösung edoc manual app in Kombination mit d.3ecm eingesetzt.

Die edoc manual app ermöglicht die Darstellung umfangreicher d.3 Dokumentsammlungen in Form eines übersichtlichen Handbuchs mit Kapitelstruktur im Webbrowser. Alle Mitarbeiter der Fertigung haben nun mittels der edoc manual app über einen Webbrowser am Terminal einen einfachen Zugriff auf alle Kapitel und Dokumente. Mithilfe der Volltextsuche kann eine Vorfilterung der Dokumente und Kapitel durchgeführt werden. Die edoc manual app liefert dabei die einfache und selbsterklärende Viewing-Komponente, so dass sich jeder Anwender einfach und ohne Hürden intuitiv zurechtfindet.

Patrik Saile, Technischer Leiter bei Ortlieb zeigt sich begeistert von der schnellen Umsetzung des Projektes: "edoc hat unsere Anforderungen professionell aufgenommen und das Projekt ohne Komplikationen innerhalb von einer Woche umgesetzt. Durch die schlanke Lösung und die intuitive Bedienbarkeit der edoc manual app entsteht eine hohe Userakzeptanz und heute möchte kein Produktionsmitarbeiter mehr auf die digitale Lösung verzichten."

Dank der Prozessumstellung ergibt sich somit für die Mitarbeiter in der Fertigung ein völlig neues Nutzererlebnis, verbunden mit einem sehr effizienten Arbeitsfluss. Ergebnis: Von der Entwicklung, über die Arbeitsvorbereitung, der Produktion bis hin zum fertigen Produkt profitiert das Unternehmen von Transparenz und Kosteneffizienz und ist dank der technischen Umsetzung von edoc auf dem besten Weg zur "Smart Factory".